Soleanwendungen

Zubereitung der Kristall-Salzsole 26%

Eine gesättigete Sole (26% Salz im Wasser gelöst) ist ganz einfach herzustellen:

Salzbrocken in ein Glas geben, Wasser zugeben, bis das Salz bedeckt ist und 4 Std. warten bis sich das Salz gelöst hat - fertig.

Wichtig: Es sollte immer ungelöstes Salz im Wasser erhalten bleiben, denn dadurch ist sichergestellt, das das Wasser wirklich mit Salz gesättigt ist. Idealerweise verwendet man frisches Quellwasser.

 

1% Solelösung

 

Für eine 1% Solelösung einfach 10g Salz je 1 Liter Wasser lösen oder 4 Teelöffel gesättigte Solelösung in je 250 ml,

 

 

Die Sole-Trinkkur

 

Einen Teelöffel gesättigte Sole in ein Trinkglas geben und mit Wasser (idealerweise gutes Quellwasser) auffüllen. Diese Solelösung am besten jeden Morgen nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen trinken. Es kommt auf die Regelmäßigkeit der Einnahme an.

Wer die einsetzende Entschlackung sehr heftig erlebt und als zu starke Belastung des Körpers erfährt, wendet die Soletrinkkur tropfenweise an. Hier kommt es ganz auf die individuelle Struktur eines Menschen und sein persön-

liches Empfinden an. Bei Kindern und Säuglingen reichen wenige Tropfen der Sole.

 

Wichtig: die Sole-Trinkkur ist grundlegender Bestandteil für jede hier beschriebenen Soleanwendung. Sie versorgt den Körper mit allen notwendigen Mineralien und zwar in

für unsere Zellen verwertbarer Form.

 


Sole für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt

 

Die Sole ist ein hervorragendes Mittel, um den Säure- Basen- Haushalt auszugleichen.

Mit Sole können Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Arsen, Amalgam und Kalk-Ablagerungen aus unserem Körper geschwemmt werden. Durch die starke Strukturierung und die ionale Wirkung des Kristallsalzes werden in einer Sole die Molekülverbindungen aufgebrochen und die Elemente einzeln hydratisiert. Damit der Körper die Stoffe abbauen kann, muß er sie aber zuerst wieder verstoffwechseln. Selbst nicht oder nur schwer abbaubares tierisches Eiweiß wird dank der starken Strukturbildung des Kristallsalzes im Blut nachweislich wieder vermehrt über den Urin ausgeschieden.

Bei rheumatischen Erkrankungen wie Gicht, Arthritis oder Arthrose, dort also, wo sich schon Kristalle gebildet haben, sollte über Monate regelmäßig Sole getrunken werden.

Im Lauf der Zeit beginnt der Organismus, die Ablagerungen aufzubrechen, zu verstoffwechseln und wieder auszuscheiden. Da der Körper durch die Sole ausreichend Energie erhält, um sich wieder zu regenerieren, wird er sich rhythmisch entschlacken. Dies geschieht oft in Schüben.

 

Das Sole- Bad

 

Die entschlackende Wirkung eines 30 minütigen Solebades entspricht der einer

drei-tätigen Heil-Fastenkur. Durch Osmose werden die Giftstoffe des Körpers in das Badewasser abgegeben, während andererseits Mineralstoffe aus der Sole über die Haut aufgenommen werden. Ein Solebad unterstützt hervorragend die Entsäuerung unseres Körpers und führt zu einem natürlichen und ausgeglichenen pH- Wert der Haut.

Das Solebad muss min. 1 % haben (kann bis 5 % gesteigert werden), 37 Grad warm sein und 20 Min. dauern. Es lindert nicht nur Juckreiz, sondern gibt der Haut Feuchtigkeit und wirkt gleichzeitig beruhigend auf das vegetative Nervensystem.

Im akuten Zustand zweimal pro Woche, wenn die Beschwerden abgeklungen sind, reicht ein Bad ein- bis zweimal im Monat.

 

Das Sole-Fußbad

 

Fußbäder werden ebenfalls als ein- bis fünfprozentige Sole mit 37 Grad warmen Wasser angesetzt und 20 Min. durchgeführt.

Eine angenehme Alternative zur Entschlackung, die täglich angewendet hervorragende Ergebnisse erzielt.

 

Der Soleumschlag

 

Für Umschläge wird eine 1% Sole benötigt. Ein Baumwolltuch einfach in die Sole tauchen, auswinden und großflächig über den schmerzhaften Bereich legen.

Das Ganze mit einem trockenen Handtuch umwickeln und für etwa 30 Minuten ruhen. Bei Leber- und Gallenbeschwerden oder Krämpfen im Magen-Darm-Bereich verschafft ein warmer Soleumschlag Linderung! Kalte Wadenwickel mit Salzwasser entfalten bei Fieber eine starke Wirkung.

 

 

Sole bei Frauenleiden

 

Sole hat auch einen positiven Einfluss auf Frauenleiden wie Menstruationsbeschwerden,

prämenstruelles Syndrom, Unterleibsschmerzen, juckenden oder brennenden Ausfluss, trockene Scheide, Infektionen mit Viren, Pilzen oder Bakterien, klimakterische Be-

schwerden und andere. Durch das Salz werden Bakterien, Pilze und Viren abgetötet bzw. am Wachstum gehemmt. Die Schleimhaut erhält wieder Feuchtigkeit, regeneriert

sich, verfügt so über eine verbesserte Abwehr und ist für neue Infektionen weniger anfällig.Hier bietet sich ein Sole-Sitzbad an. Hierzu eine Salzkonzentration zwischen zwei und fünf Prozent wählen.

 

Sole bei Mund und Zahnhygiene

Salz vermeidet die Bildung von Zahnstein und Karies. Es wird eine neutrale Mundflora auf-gebaut und der Zahnschmelz natürlich regeneriert. Einfachjeden Morgen die Zähne mit konzentrierter Sole putzen, die Sole zwischen den Zähnen durchpressen und gurgeln. Mit der Zahnbürste Beläge entfernen.